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OÖFV-Fairnesspreis

Die Union Wippro Vorderweißenbach sicherte sich in der Bezirksliga Nord der Fairnesspreis

Neben vielen anderen Bereichen schenkt der Oberösterreichische Fußballverband dem Fair Play ein besonderes Augenmerk. So wurde im vergangenen Jahr die Aktion "FAIR BRINGT MEHR" ins Leben gerufen, um ein Zeichen zu setzen, dass sportliche Fairness nicht nur am Spielfeld ungemein wichtig ist, sondern auch abseits des grünen Rasens ein respektvoller Umgang vonnöten ist. Denn Randale und Krawalle haben in den Stadien und auf den Sportplätzen nichts zu suchen.


Vereine, welche den Fair Play-Gedanken vorleben bzw. unterstützen, wurden in der vergangenen Saison mit dem Fairnesspreis ausgezeichnet. Dabei durften sich die 56 Sieger in den 28 Spielklassen des Amateurbereiches über eine finanzielle Unterstützung freuen. So wurde an die Gewinner der mit insgesamt 42.430 Euro gespeiste "Fairness-Topf" verteilt.

Fairnesspreis 2008/09  -  Bezirksliga Nord:  Union Wippro Vorderweißenbach

In den vergangenen Jahren mischte die Union Vorderweißenbach stets im Titelkampf der Bezirksliga Nord mit - im Vorjahr musste man sich als Vizemeister Landesliga-Aufsteiger St. Martin/Mühlkreis nur ganz knapp geschlagen geben. Mit dem Gewinn des Fairnesspreises, denn man sich mit der Union St. Martin teilte, ging dennoch ein "Titel" nach Vorderweißenbach. "Natürlich ist der Fairnesspreis eine schöne Sache, wenngleich meine Mannschaft ab und an vielleicht auch etwas zu brav agiert hat. Aber im Falle eines Aufstieges hätten wir uns dementsprechend verstärken müssen - und das war nicht unser Bestreben beziehungsweise auch nicht möglich", erklärt Trainer Walter Lehner. "Letztendlich haben wir uns für den umgekehrten Weg entschieden."

Walter Lehner, der aus beruflichen Gründen im letzten Sommer sein Amt eigentlich schon zur Verfügung gestellt hatte, schwingt in Vorderweißenbach wie gewohnt wieder das Zepter. "Nachdem es mit der Trainerbestellung Schwierigkeiten gab und mich der Vereinsvorstand vom neuen Konzept überzeugte, habe ich mich mit den Verantwortlichen auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt. Inzwischen habe ich meinen Vertrag vorzeitig bis 2012 verlängert", sagt Lehner. "Im Sommer wurde ein Schnitt gemacht, hat man sich von einigen auswärtigen Spielern, die zugleich Leistungsträger waren, getrennt. Damit haben wir auch bewusst in Kauf genommen, uns in den nächsten Jahren vom Titelrennen zu verabschieden, gehen fortan - ohne Rücksicht auf Verluste - den Weg mit den eigenen Spielern und versuchen, mit den vorhandenen Talenten in den nächsten drei bis fünf Jahren eine schlagkräftige Mannschaft zu formen."

Talente sind bereits Stammspieler
Schon im Herbst gelang den Mittelfeldspielern Philipp Beneder und Sebastian Barth, sowie Verteidiger Thomas Keplinger der Sprung in die Kampfmannschaft. Die Talente konnten sich bereits als Stammspieler etablieren. Zudem absolvierte der 20-jährige Verteidiger Mario Mitterhofer nach einem Kreuzbandriss eine überragende Hinrunde. Der Trainer hat aber noch weitere Talente in der Hinterhand. So durfte der 17-jährige Stürmer Dominik Lehner, der in 80 Nachwuchsspielen über 200 Tore erzielte, bereits Kampfmannschaftsluft schnuppern. "Dominik ist ein großes Talent, ihm muss aber noch der Knopf aufgehen. Ich denke aber, dass wir mit ihm noch viel Freude haben werden", vertraut Walter Lehner, der mit dem jungen Knipser nicht verwandt ist, den Qualitäten des Stürmers. Auch mit Oliver Barth, dem jüngeren Bruder von Sebastian Barth, wird in den nächsten Jahren zu rechnen sein. "Oliver ist ein Linksfuß, der künftig einen Platz im Mittelfeld beanspruchen wird", möchte der Trainer das Talent behutsam aufbauen.

"Gott sei Dank konnten wir im Herbst die letzten drei Spiele gewinnen, uns von der Abstiegszone entfernen und im Tabellenmittelfeld überwintern. Wir gehen aber den eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter und würden sogar einen Abstieg in Kauf nehmen. In diese brenzlige Situation werden wir in dieser Saison aber hoffentlich nicht mehr kommen", geht Walter Lehner von einer stabilen Rückrunde aus.

OÖFV-Fairnesspreis 2008/09

Regionalliga Mitte
Union T.T.I. St. Florian

OÖ-Liga
Union Volksbank Vöcklamarkt

Landesliga Ost
Union Katsdorf

Landesliga West
Union Raiffeisen Gurten

Bezirksliga Nord
Union St. Martin/Mühlkreis
Union Wippro Vorderweißenbach

Bezirksliga Ost
ASKÖ Doppl-Hart

Bezirksliga Süd
Union Unis Gschwandt

Bezirksliga West
TSV Raiffeisen Utzenaich
SV Kallham
SV Antiesenhofen

1. Klasse Mitte
Union Flexopack Allhaming
ASKÖ Dionysen/Traun

1. Klasse Mitte-West
ATSV WTS Kohlgrube/Wolfsegg

1. Klasse Nord
SV Gramastetten
SV Haslach
Union Julbach

1. Klasse Nord-Ost
Union Bad Kreuzen
SV Hellmonsödt

1. Klasse Nord-West
Union Neukirchen am Walde

1. Klasse Ost
SC St. Pantaleon-Erla

1. Klasse Süd
ATSV Zipf
SV Promot Roitham
SK Kammer
ASKÖ Pinsdorf
ATSV Rüstorf

1. Klasse Süd-West
UFC Mettmach

2. Klasse Mitte
DSG Union Haid

2. Klasse Mitte-Ost
Union Feldkirchen/Donau
Union Prambachkirchen

2. Klasse Mitte-West
Union Meggenhofen
SV GW Zell am Pettenfirst

2. Klasse Nord-Mitte
Union Kefermarkt
Union Wimberger Haus Lasberg
Union Leopoldschlag
Union St. Veit/Mühlkreis

2. Klasse Nord-Ost
Union Pabneukirchen
Union Mitterkirchen

2. Klasse Nord-West
Union Arnreit
Union Altenfelden
Union Niederwaldkirchen
Union Neustift/Oberkappel
Union Ulrichsberg
Union St. Oswald/Haslach
Union Waldmark St. St. Stefan
Union Neufelden

2. Klasse Ost
SV Weyer
ASV Kleinreifling

2. Klasse Süd
SV Aurach
Union Gampern

2. Klasse Süd-Ost
Union HOVA Adlwang

2. Klasse Süd-West
Union St. Radegund

2. Klasse West
Union SGS Dorf/Pram
TSV Ort/Innkreis

2. Klasse West-Nord
Union St. Aegidi
DSG Union Lachner Sigharting
Union Vichtenstein
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