Live Ticker

countDown

Beginn der Sommerübertrittszeit
&nbps;

Kompass 2011/12

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Service Center

Per Mausklick zu den wichtigsten Formularen

1. Klasse Süd-West

UFC Lasco Lochens Trainer Walter Leitner analysiert die Herbstsaison der 1. Klasse Süd-West

Titelkampf

UFC Lasco Lochen: Nachdem ich die Mannschaft nach dem Aufstieg von Trainer Graf übernommen hatte, wollten wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Aber schon während der Vorbereitung und in den ersten Testspielen haben ich gesehen, dass einiges Potenzial im Team steckt. Dass wir dann aber einen derart guten Lauf erwischen, konnte niemand vorhersehen. Jetzt haben wir als Herbstmeister fünf Punkte Vorsprung und wollen natürlich im Frühjahr vorne bleiben. Sollten wir gut in die Rückrunde starten und im Frühjahr vor Verletzungen halbwegs verschont bleiben, ist sicher alles möglich.
Den USV Pattigham/Pramet musste man auf der Rechnung haben. Das ist die wohl kompakteste Mannschaft der Liga, die durch ihr gut organisiertes Spiel besticht. Die Defensive erwies sich sehr sattelfest und vorne waren Doppler und Moser brandgefährlich. Viel wird aber davon abhängen, wann Spielertrainer Markus Augustin nach seiner schweren Verletzung wieder einsatzfähig sein wird, denn er ist für die Mannschaft immens wichtig.
Der SV St. Pantaleon, spielerisch einer der stärksten Mannschaften der Liga, ist zwar schlecht gestartet, hat in der Folge aber eine Aufholjagd gestartet und konnte auch meinem Team eine Niederlage zufügen. Ich traue dem Tabellenzweiten in der Rückrunde einiges zu und denke, dass St. Pantaleon ein heißer Titelkandidat ist.

Tabellenmittelfeld

Der sensationelle Start des UFC Mettmach - in den ersten neun Runden blieb man ungeschlagen - hat den Klub wohl selbst überrascht. Der Verein verfügt aber mit Daniel Schachinger, Josef Pillichshammer sowie den beiden Legionären Ales Majer und Pavel Stransky über sehr starke Spieler. Trotz des Einbruchs auf der Zielgeraden der Herbstsaison haben die Mettmacher eine starke Hinrunde absolviert.
Nach einem Trainerwechsel und den Abgängen im Sommer hat die Union Feldkirchen/Mattighofen der Verletzungsteufel erwischt. Nachdem man in den letzten Jahren stets um den Titel spielte, ist die Mannschaft ins Trudeln geraten, konnte sich aber rechtzeitig fangen und mit einem guten Finish noch ins obere Tabellendrittel vorstoßen.
Die Union Raiffeisen Geretsberg hat uns im Sommer als Mit-Aufsteiger in die neue Liga begleitet und konnte in der ersten Saisonhälfte trotz des Abgangs von Urgestein Werner Hartl überzeugen. Am Ende steht die Mannschaft in etwa dort, wo sie es sich erhofft hatte - im relativ sicheren Tabellenmittelfeld. Neben Marko Kodzic, dem Um und Auf des Aufsteigers, konnte vor allem der erst 17-jährige Stürmer Christian Höller überzeugen.
Nach dem Gruppenwechsel wollte der TSV XPS Aurolzmünster um den Titel mitmischen und hat sich dadurch wohl zu viel Druck auferlegt. Zudem hat der Wirbel um "Star-Einkauf" Obele Okeke, der inzwischen nach Gurten in die Landesliga gewechselt ist, für Unruhe gesorgt. Die Mannschaft zählte zu den Enttäuschungen der Herbstsaison, hat sich nach einem Trainerwechsel aber erfangen und ist noch in die obere Tabellenhälfte vorgestoßen.
Nicht zuletzt durch die Verpflichtung von Torjäger Gabor Paczi, der mit Zoltan Odor einen Traumsturm bilden sollte, zählte die Union Tarsdorf zu den Top-Favoriten. Eine Niederlagenserie zu Saisonbeginn und hartnäckiges Verletzungspech haben den Traum aber frühzeitig platzen lassen. Die Elf von Spielertrainer Wolfgang Felber konnte aber mit einer Siegesserie noch Schadensbegrenzung betreiben. In der Mannschaft steckt enormes Potenzial und ich gehe auch davon aus, dass sie im Frühjahr noch einige Plätze gut machen wird.

Abstiegskampf

Der SV Raiffeisen Eberschwang ist nach einem Fehlstart in Schwierigkeiten gekommen. Vor allem das Fehlen des verletzten Torjägers Laszlo Lakatos konnte nicht kompensiert werden. Mit drei Siegen in Folge konnte sich die junge und überaus kampfkräftige Mannschaft aber von der Abstiegszone lösen und sich eine vernünftige Ausgangsbasis für die Rückrunde verschaffen.
Nur um Haaresbreite ist die Union Lohnsburg in der Vorsaison dem Abstieg entronnen. Auch in diesem Spieljahr befindet sich sich wieder in akuter Abstiegsgefahr. Der Klub verfügt über sehr talentierte und gut ausgebildete Spieler, sowie mit Drazen Svalina über einen Top-Trainer, das Team hat aber erneut eine schwierige Rückrunde vor sich - es könnte abermals ganz eng werden.
Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga hat der ATSV Laab zehn Kaderspieler verloren. Dennoch verfügt der Verein über gute junge Spieler und wird alles daransetzen, einen erneuten Abstieg zu vermeiden. Mit Philipp Wagner (Mining) und Andreas Binder (St. Peter/Hart) hat man sich bereits verstärkt. Thomas Seilinger, der zehn der 20 Laaber Tore erzielte, nun aber seine Karriere beendet hat, wird schmerzlich vermisst werden. Der Absteiger steckt erneut in einer brenzlingen Lage, wird aber meiner Meinung nach am Ende die Klasse halten können.

Von der Union Raiffeisen Neukirchen/Enknach, die in den vergangenen Jahren stets eine gute Rolle spielte, durfte man wieder einiges erwarten. Nun überwintert sie jedoch auf einem Abstiegsplatz. Der Verletzungsteufel hat dem Klub übel mitgespielt und so mussten in der ohnehin schon jungen Mannschaft 15-jährige  Spieler eingesetzt werden. Nach einem passablen Start ist es nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Rögl bergab gegangen. Die Mannschaft benötigt eventuell die eine oder andere Verstärkung, jedoch in jedem Fall einen guten Start in die Rückrunde.
Der SV Bortenschlager Hohenzell hat bei der 0:4-Schlappe gegen meine Mannschaft ganz schlecht gespielt. Das Spiel des Vorletzten steht und fällt mit der Leistung von Andreas Keil, der im Herbst acht Treffer erzielen konnte. Nach den Leistungen in der ersten Saisonhälfte zählen die Hohenzeller für mich zu den Abstiegskandidaten.
Die Union Burgkirchen nahm in den letzten Jahren immer wieder gravierende Kaderveränderungen vor. Das Schlusslicht hat zwar mit Gerhard Filzmoser, Johann Schwandtner oder Lyubomir Nikolov starke Spieler in seinen Reihen, hatte aber im Herbst die Seuche am Fuß. Das Team war vom Pech verfolgt, hat einige Spiele unglücklich verloren und wurde letztendlich deutlich unter Wert geschlagen. Mit sechs Punkten Rückstand ans rettende Ufer ist die Situation zwar überaus schwierig, doch abgestiegen ist Burgkirchen noch lange nicht. Ich denke, dass Neo-Trainer Konrad Pessentheiner das Ruder durchaus noch herumreißen kann.

Logo